Waveboard AG

Die Paul-Gerhardt-Schule bekam vor einiger Zeit 18 Waveboards geliehen. In jeder Sportstunde wurde die Bewegung mit Waveboards geübt. Die Schüler hatten großen Spaß!
So beschlossen wir, für unseren Ganztag 10 Waveboards anzuschaffen.
Dario Orth übernahm die Aufgabe, die Schüler einzuweisen, auszubilden und zu trainieren.
Verschiedene Schüler arbeiten seither wöchentlich 1 Stunde unter Darios Aufsicht.

Sie lernen
– das Aufsteigen auf die Wavboards, indem sie sich irgendwo festhalten.
– später das Aufspringen auf die Wavboards.
– so zu fahren, dass sie sich nicht behindern oder zusammenstoßen.
– Slalom um kleine Pylonen zu fahren.

Sie spielen
- mit Softbällen Fußball (sprich Waveboardball).
– mit einem großen Gymnastikball, den sie auf dem Kopf transportieren.

Die Waveboard Ag findet im Winter in unserem Bewegungsraum statt.
Im Sommer fahren die Schüler auf dem Schulhof. Dann tragen sie Schutzkleidung: Helm und diverse Schoner.

Neue Werke aus der Nähstube

Diesen Hasen hat ein Mädchen aus der 3. Jahrgangsstufe gefertigt. Sie hat den Schnitt von einem fertigen Tier abgezeichnet, auf den Stoff gesteckt und dann den Hasen zugeschnitten. Die Teile wurden zusammengenäht und anschließend ausgestopft. Da der Stoff sehr dick ist, konnte sie das Werk nicht wenden. Die Nähte sind also außen zu sehen. Deshalb musste die Schülerin ganz ordentlich arbeiten. Das ist ihr gelungen.

Diese Tasche ist das Langzeitprojekt einer Schülerin aus dem 4. Schuljahr. Sie hat vor ca. 12 Monaten Stoffreste herausgesucht, die Teile für die Tasche zugeschnitten und teilweise genäht. Dann gab es eine längere Pause.  Doch jedes Mal, wenn das Mädel im Kreativraum erschien, sagte sie: “Ich muss meine Tasche noch fertig machen.” Da jetzt viel mit der Hand genäht werden musste, hat die Arbeit dann etwas mehr Zeit in Anspruch genommen. Aber – sie ist beendet worden.

Lego-Projekt

Eines Tages berichtet Aaron, dass es von Lego ein neues Programm gibt, das WeDo heißt. Dazu gehören Motor, Software und Legosteine, die man zu einem Krokodil zusammensetzen kann. Die Software wird auf einen PC geladen, das Krokodil gebaut, Motor und Krokodil mit einem Verbindungskabel an den PC angeschlossen und schon kann das  Krokodil sein Maul zuschnappen lassen,  Geräusche von sich geben usw.
Aaron und Herr Barnhusen beschließen, diesen WeDo-Legokasten zu bestellen. Über das Internet natürlich. Das geht sehr schnell. Aaron erzählt später allen, dass sie per Knopfdruck ganz viel Geld ausgegeben haben.
Es werden noch verschiedene Legoautos, Legobagger und Legosteine angeschafft

Seit Anfang des Schuljahres besteht die WeDo-Arbeitsgemeinschaft. Aaron als AG-Leiter und 7 weitere Schüler treffen sich jeden Freitag im Werkraum und entwickeln mit den Legosteinen ihre Autos, verschiedenen Bauten und Maschinen.
Sie haben eine PC und einen Laptop für ihr Projekt zur Verfügung, besitzen einen eigenen Schreibtisch und einen Schrank, in dem sie die Lego-Materialen aufbewahren.
Sie können sich auf dem großen Arbeitstisch im Werkraum nach Lust und Laune ausbreiten.

Plätzchen backen für den Weihnachtsmarkt

Schon zum zweiten Mal durften Kinder der Paul-Gerhardt-Schule den Saal des Altdeutschen Gasthofes Seithe in Welver – Scheidingen nutzen, um Plätzchen zu backen. Diese sollen für unseren Förderverein auf dem Weihnachtsmarkt in Werl verkauft werden.

Kurz nach den Herbstferien, rief Samantha Seithe, ehemalige PGS Schülerin, Rektor Barnhusen in der Paul-Gerhardt-Schule  an. Sie erinnerte den Schulleiter an die Einladung vom Vorjahr, in dem großen Saal des Gasthofes Weihnachtsplätzchen zu backen. Herr Barnhusen war über den Anruf natürlich sehr erfreut. Denn immer wieder erzählten sich die Schüler aus dem Offenen Ganztag von der Backaktion im Jahr 2009.

Am  16. November 2010 war es dann soweit.  Ein großer Bus stand vor der Schule, der fast 80 Kinder und 10 Erwachsene nach Scheidingen brachte.

Im Gepäck hatte der Offene Ganztag 25 kg Teig. Das waren zwei 10 Liter Eimer. Diesen Teig hatten die Kinder mit ihren Erzieherinnen am Vortag hergestellt, denn jeder gute Mürbeteig muss einen Tag ruhen, bevor daraus Plätzchen gemacht werden.

Die Schüler konnten es kaum erwarten. Kurz nach der Ankunft saßen alle an den Tischen, rollten den Teig aus und zauberten mit Ausstechformen große und kleine Sterne, Kreise und verschiedene Tiere.

Blech um Blech wurde in die Küche getragen, denn dort wurde die süße Pracht gebacken. Anfangs dachten alle, so viel Teig können wir gar nicht bearbeiten. Das schaffen wir nie. Doch nach einer Stunde hatten die fleißigen Hände auch das letzte Teigstück verarbeitet. Jetzt gab es für alle ein großes Softeis zur Stärkung. Anschließend mussten die gebackenen Plätzchen natürlich noch verziert werden. Nach einer weiteren Stunde war auch das erledigt und alle Plätzchen waren mit einem Schokaladenguss überzogen und trugen bunte Streußel, Nüsse, Mandelsplitter oder ähnliche Leckereien. Nach einem weiteren Softeis wurden die Kinder von ihren Eltern abgeholt. Dabei  war es gar nicht so einfach alle Kinder unter ihrer Mehl- und Teigschicht zu erkennen.

Einige heimliche Naschkatzen verbreiteten die Nachricht, dass die Paul-Gerhardt-Plätzchen gut schmecken. Also kaufen die Paul-Gerhardt-Schulkinder jetzt schon Tüten mit dem tollen Gebäck. Für den Weihnachtsmarkt muss noch einmal für Nachschub gesorgt werden.

Neues aus der Nähstube

In diesem Schuljahr ist die Nähstube dienstags und freitags geöffnet. Wir haben viele interessante Bücher, aus denen die Schülerinnen und Schüler sich etwas heraussuchen, mit ihren eigenen Ideen kombinieren und dann herstellen.
Es passiert aber auch, dass jemand eine Tasche nähen will aber kein geeignetes Modell findet. Dann stellen sich die Kinder selbst einen Schnitt aus Papier her.
Wir haben viele Stoffreste geschenkt bekommen. Die eignen sich hervorragend, um besondere Kleidungsstücke zu produzieren.

Die Tischdecke hat einen hübschen orangenen Schmetterling als Applikation. Ein Mädchen aus dem 2. Schuljahr hat  diese Decke kreiert.

Tasche, Kissen und Barbiemantel hat ein Mädchen aus dem 3. Schuljahr gemacht.
Die Tasche ist gefüttert. Das Herz außen wurde zum Schluss mit der Hand aufgenäht.
Für den Barbiemantel benutzte die Schülerin ein altes Handtuch. Sie hat sich angeschaut, wie solche Mäntel aussehen und dann dieses Modell entworfen.

Arbeitsgemeinschaft Natur und Technik: Abbau der Spielgeräte

In den Sommerferien 2010 haben die klugen Männer von den Stadtbetrieben unsere Spielgeräte kontrolliert.

Ergebnis: Zwei Holzspielgeräte mussten abgebaut werden, weil sie den Sicherheitsbestimmungen nicht mehr entsprachen. Die dicken rostigen Nägel schauten aus den Holzbalken, im Holz hatten sich Pilze breit gemacht und die Hölzer im Boden waren verfault.

Das Abbauen war natürlich etwas für unsere Werkgruppe. Mit Schraubenschlüssel, Hammer, Säge Akkubohrer und Schraubenzieher ausgestattet, machten sich die Jungen und Mädchen mit Herrn Barnhusen ans Werk.
Zwei dicke Balken wurden später in den Schulgarten transportiert. Wie schwer das war, kann man auf den Fotos gut erkennen.
Diese Balken werden später zersägt und aufgestapelt. Dort können sich dann Insekten, Würmer und Pilze niederlassen.

Kunst im Schulgarten

Manchmal stellen unsere Schüler im Garten Kunstwerke her.
Sie brauchen dazu:

  • mehrere Behälter für Wasser,
  • Wasser,
  • Blüten,
  • Blätter,
  • Gräser,
  • Zweige,

Die Behälter werden mit Wasser gefüllt. Zweige dienen als Bilderrahmen. Mit Blüten, Blättern und Gräsern entwerfen die Schüler kleine Kunstwerke.
Man kann diese dann fotografieren und die Fotos als Dekoration an die Wand hängen.

Themenwoche Sommerferien 2010: Arbeiten mit Holz – Wir bauen einen Ansitz

In der Projektwoche haben wir mit Holz gearbeitet, die richtige Benutzung von Werkzeug kennengelernt und einen Ansitz gebaut, den nur Kinder benutzen können. Für Erwachsene ist er zu klein.

Der Ansitz soll als Beobachtungsposten dienen. Einige Vogelhäuser werden im Winter in der Nähe aufgebaut. Die Schüler können beobachten, fotografieren und anschließend Plakate unserer Vogelwelt herstellen.

Besonders der Bohrer und die Schleifmaschine gefielen den Schülern sehr. Damit wurden dann nebenher aus Holzresten eigene Projekte verwirklicht.

Das Photo links ist im Werkraum aufgenommen – Schüler lernen Werkzeuge kennen und probieren sie aus.

Die Pfosten des Ansitzes werden mit Bügelsägen auf die richtige Länge gebracht.

Ein Mädchen probierte Laubsägen aus. Das Herz wurde anschließend mit Acrylfarbe bemalt.

Auch dies Haus ist eine Laubsägearbeit, die anschließend mit Acrylfarbe bemalt wurde.


Die Holzstämme bilden eine Wand, die jetzt mit Schalbrettern verkleidet wird.

Eine Wand ist fast fertig.

Zunächst werden die Schalbretter auf die richtige Länge gesägt, dann mit der Wasserwaage waagerecht an die Seitenwand gehalten und anschließend mit dicken Nägeln festgenagelt.

Der Ansitz ist fast fertig. Es fehlt nur noch das Dach.

Materialien:

  • Europalette als Boden
  • Siebdruckplatte (18 mm)als Boden
  • Fichtenholzstämme aus dem Wald für den Rahmen des Ansitzes, für die Rahmen der Fenster und der Tür
  • Schalbretter für die Verkleidung
  • Siebdruckplatte (18 mm) als Dach.
  • Nägel in verschiedenen Stärken
  • Holzschrauben in verschiedenen Stärken

Werkzeuge:

  • Akkubohrer
  • Schleifmaschine
  • Ohrenschützer und Schutzbrille
  • Hämmer in verschiedenen Stärken
  • Bügelsägen
  • Feilen für Holz
  • Zangen
  • Schraubenzieher

Schulgarten

Sinn des Schulgartens ist es, dass Kinder lernen, Obst und Gemüse anzupflanzen
und mit dem geerntetem richtig umzugehen.
Es soll auch beigebracht werden, was wann zu welcher Jahreszeit gesät und zu
welcher Jahreszeit geerntet werden kann.

Aspekte für einen Schulgarten:
Sozialer Aspekt: Zusammen gestallten , Teamarbeit, Rückzugsmöglichkeit…
Motorischer Aspekt: Bewegte Schule, Förderung der Grob- und Feinmotorik…
Ökologischer Aspekt: Natur wahrnehmen, Umweltbewusstsein schaffen…
Freizeitaspekt: Vorbereitung auf eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung bzw. Freitzeitgestalltung…
Therapeutischer Aspekt: Aufbau des Selbstbewusstseins durch sichtbare Erfolge
Gartenarbeit als alternative Arbeit…

Der Garten ist der letzte Luxus unserer Tage, denn er fordert das,
was in unserer Gesellschaft am kostbarsten geworden ist:
Zeit, Zuwendung und Raum

Dieter Kienast

In unserem Schulgarten steht ein Bauwagen, in dem ein Tisch und Holzbänke sind. Bänke und Tisch wurden von Schülern mit der Schleifmaschine bearbeitet und anschließend rot und grün gestrichen.

Offene Ganztags-Schule (OGS)

Im Offenen Ganztag der Paul-Gerhardt-Schule werden die Kinder bis 16.30 Uhr betreut. Sie erhalten eine warme Mittagsmahlzeit. Wäh­rend der Lernzei­ten werden die Hausaufgaben in Kleingruppen erle­digt. In Kooperation mit außerschulischen Partnern finden folgende in­dividuellen Förderungen am Nachmittag statt: Kurse in Blockflöte, Alt­flöte, Keyboard, Gitarre, Akkordeon, Malkurse.  Sportangebote: Fuß­ball für Mädchen und Jungen, Sport für Mäd­chen und Jungen, Bas­ketball und einzelne Sportprojekte. Die Kreativität und das Wissen der Kinder werden in Musikkursen, Nähkursen und wissenschaftli­chen Pro­jekten gestärkt.

Ab dem 01.02.2010 wird, beginnend mit der Fledermaus­klasse, sukzessive ein Ganztagszug aufgebaut.